Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Oktober 2026
1. Anbieter und Geltungsbereich
Diese AGB gelten für die Nutzung der Software Ad Intelligence OS („Dienst“), angeboten von Monte-Ads, Rua Cidade de Cardiff 31, 1170-094 Lisboa, Portugal („Anbieter“). Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer (z. B. Agenturen, Freelancer, Unternehmen), nicht an Verbraucher. Abweichende Bedingungen des Nutzers gelten nur, wenn der Anbieter ihnen schriftlich zustimmt.
2. Leistungen
Der Dienst analysiert Daten aus Google-Ads-Konten und weiteren Quellen, die der Nutzer verbindet, und erstellt daraus Auswertungen, Audits, Markt- und Wettbewerbsanalysen, Empfehlungen und Berichte. Die Auswertungen beruhen auf festen Regeln und den verfügbaren Daten. Der Funktionsumfang richtet sich nach dem gewählten Paket und der jeweils aktuellen Leistungsbeschreibung. Der Anbieter darf den Dienst weiterentwickeln, solange wesentliche Funktionen des gebuchten Pakets erhalten bleiben.
3. Vertragsschluss und Testphase
Der Vertrag kommt mit der Registrierung zustande. Jeder neue Workspace erhält eine kostenlose Testphase von 7 Tagen. Sie endet automatisch; ein kostenpflichtiges Abonnement entsteht erst, wenn der Nutzer ein Paket ausdrücklich bucht.
4. Preise, Zahlung und Laufzeit
Es gelten die bei der Buchung angezeigten Preise. Abonnements werden monatlich oder jährlich im Voraus abgerechnet und verlängern sich jeweils um dieselbe Laufzeit, wenn sie nicht vor Ende der Laufzeit gekündigt werden. Die Kündigung ist jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode im Konto oder per E-Mail möglich. Bei Zahlungsverzug darf der Anbieter den Zugang nach Ankündigung sperren.
5. Pflichten und Verantwortung des Nutzers
- Der Nutzer ist und bleibt allein verantwortlich für seine Werbekonten und die Werbekonten seiner Kunden – insbesondere für Budgets, Gebote, Kampagnen, Anzeigeninhalte und alle Änderungen, die er auf Grundlage des Dienstes vornimmt oder freigibt.
- Die Ergebnisse des Dienstes sind Analysen und Vorschläge, keine verbindliche Beratung. Der Nutzer prüft Empfehlungen eigenverantwortlich, bevor er sie umsetzt.
- Der Nutzer stellt sicher, dass er berechtigt ist, die verbundenen Konten und Daten (auch die seiner Kunden) zu nutzen, und hält die Richtlinien von Google ein.
- Zugangsdaten sind geheim zu halten. Der Nutzer ist für Handlungen über sein Konto verantwortlich.
- Der Dienst darf nicht missbräuchlich genutzt werden, etwa um Sicherheitsmechanismen zu umgehen oder Daten Dritter unberechtigt zu verarbeiten.
6. Keine Erfolgsgarantie
Werbeerfolg hängt von vielen Faktoren ab, die der Anbieter nicht beeinflussen kann (Markt, Wettbewerb, Angebot, Website, Entscheidungen des Nutzers, Systeme von Google). Der Anbieter schuldet daher keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg – weder mehr Umsatz, Leads oder Conversions noch geringere Kosten. Schätzungen und Prognosen sind als solche gekennzeichnet und können von der tatsächlichen Entwicklung abweichen.
7. Daten von Google und Dritten
Der Dienst ist auf Schnittstellen von Google und anderen Anbietern angewiesen. Für deren Verfügbarkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit sowie für Änderungen durch diese Anbieter ist der Anbieter nicht verantwortlich.
8. Verfügbarkeit
Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit. Eine ununterbrochene Verfügbarkeit wird nicht geschuldet. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit angekündigt.
9. Haftung
- Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
- Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens auf die Entgelte, die der Nutzer in den 12 Monaten vor dem Schadensereignis gezahlt hat.
- Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen, insbesondere für entgangenen Gewinn, Werbeausgaben und Schäden aus Entscheidungen, die der Nutzer auf Grundlage der Analysen trifft, sowie für Ansprüche von Kunden des Nutzers.
- Die Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten von Erfüllungsgehilfen des Anbieters. Zwingende gesetzliche Haftung bleibt unberührt.
10. Daten des Nutzers
Die Daten des Nutzers gehören dem Nutzer. Der Anbieter verarbeitet sie nur zur Erbringung des Dienstes und gemäß der Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Nutzers verarbeitet, gilt ergänzend ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung, den der Anbieter auf Anfrage bereitstellt. Nach Vertragsende werden die Daten nach 30 Tagen gelöscht.
11. Änderungen der AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern. Änderungen werden mindestens 30 Tage vorher per E-Mail oder in der App angekündigt. Widerspricht der Nutzer nicht bis zum Inkrafttreten, gelten die Änderungen als angenommen; darauf wird in der Ankündigung hingewiesen. Bei Widerspruch kann jede Seite den Vertrag zum Inkrafttreten kündigen.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt portugiesisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Lissabon, soweit gesetzlich zulässig. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.